Klarstellung: Die „Milizverpflichtung“ der Stadtspieler

Nachdem uns immer wieder Fragen von Stadtspielern zum Thema Miliz erreichen,  möchten wir noch einmal versuchen bestehende Unklarheiten zu beseitigen.

Das Wichtigste vorweg: Niemand wird OT oder IT gezwungen sein zu kämpfen, bloß weil er oder sie in der Stadt lagert.

OT soll die Miliz allen Stadtspielern die kämpfen wollen die Möglichkeit hierzu bieten. Gleichzeitig stellt die Miliz einen Rahmen bereit, in dem die seit letztem Jahr eingeführte Angreifbarkeit der Stadt auch spielerisch umgesetzt werden kann. Weiterhin hat die Einbindung aller Kämpfenden der Stadt in die Miliz OT das Ziel, dass wir uns nicht mehr mit so vielen Beschwerden der anderen Lager über Schlachtfeldtourismus und miserabel ausspielende Städter herumschlagen müssen.

Deswegen ist der Milizhauptman auch NSC und SL in einer Person. Seine Aufgabe ist es durch IT und – wenn notwendig auch OT- Ansagen dafür zu sorgen, dass möglichst alle Spaß haben. Er ist nicht dafür da, Nichtkämpfern OT den Con zu versauen.

Daher: OT gewollt ist, dass nur die Kämpfen „müssen“, die das auch wollen. Dieser Grundsatz ist auch in den IT-Regeln niedergelegt, sodass sich IT niemand auf unsere OT-Ansage berufen muss wenn man dem Kriegsdienst entgehen möchte.

Damit auch jeder weiß was IT zu tun ist, um nicht in der Miliz kämpfen zu müssen, möchten wir Euch kurz die IT-Regelung erläutern. Diese findet sich in der Stadtverfassung in den Artikeln 200 – 221. Relevant sind hier vor allem die Artikel 203 – 205. Danach ist JEDER Bürger Neu-Ostringens Mitglied der Miliz und JEDER ist verpflichtet seinen Beitrag zur Miliz zu leisten. Eine Regelung die es bereits seit 2014 gibt, einer Zeit also als die Stadt gar nicht angreifbar war. Dennoch sollte auch damals schon niemandem Miltärspiel aufgezwungen werden. Deswegen sieht die Verfassung auch gleich zwei Möglichkeiten vor, sich vor dem Exerzieren und Kämpfen zu bewahren.

Symbolfoto – Die Crew der Dorothee wartet misstrauisch auf das Urteil des Oberst, ob sie sich als Miliz-Chor vom Dienst an der Waffe freikaufen darf.

Nach Artikel 204 kann der Beitrag zur Miliz auch in anderer Form als mit der Waffe geleistet werden. Das umfasst neben den klassischen Hilfsdiensten wie Wassertragen, Versorgung der Verwundeten und Verpflegung der Truppe, auch jeden anderen Beitrag, der der Miliz dienlich ist. Dies ist bewusst so offen gehalten, damit Ihr Eurem Einfallsreichtum freien Lauf lassen könnt, wie Ihr die Miliz als Nichtkämpfer unterstützen könnt, ohne aktiv am Kampfgeschehen teilzunehmen.

Wenn Ihr also den Milizoberst überzeugen könnt, dass es die Kampfkraft der Miliz steigern wird, wenn Ihr der Truppe vor dem Ausrücken heroische Gedichte vortragt oder wenn Ihr dafür Sorge tragt, dass der Hauptmann vor dem Feldzug frisch geputzte Stiefel hat, dann habt Ihre Eure Dienstpflicht erfüllt.

Ein zweite Möglichkeit besteht nach Artikel 205. Danach könnt Ihr Euch gegen Zahlung eines Wehrgeldes vom Stadtrat komplett vom Milizdienst befreien lassen. Da ist dann natürlich Verhandlungsgeschick mit den gierigen Stadträten gefragt, aber die wollen ja auch wiedergewählt werden…

Obwohl es vielleicht billiger ist, einen fähigen Fäl….äh Schreiber mit der Erstellung einer entsprechenden Urkunde zu beauftragen… Vielleicht ist man auch zu schwach oder zu krank (und zu ansteckend) um seinen Dienst an der Waffe zu leisten…

Ihr seht, es bestehen IT genug Möglichkeiten, sich vor dem Milizdienst zu drücken, Ihr müsst dies nur spielerisch lösen. Das können und wollen wir Euch nicht ersparen, schließlich gibt es in jedem Lager gewisse IT-Regeln, die das Lager definieren. Und für eine Freistadt ist die Stadtverteidigung nun mal ein sehr hohes Gut. Natürlich kann man sich auch IT komplett seiner Wehrpflicht widersetzen. Ebenso wie man sich beispielsweise ins Imperiumslager stellen und IT Sigmar lästern kann. Man muss dann aber die IT-Konsequenzen tragen. Solltet Ihr Euch vom Milizdienst freikaufen und gleichzeitig einem anderen Lager zum Kampf gegen die Stadt anschließen oder die Miliz aktiv angreifen, wird dies natürlich auch IT-Konsequenzen haben. Denn immerhin greift Ihr dann Eure Heimatstadt an.